Das Hintergrundbild zeigt einen Taucher in einer Dräger DM40 Mischgas-Helmtauchausrüstung

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Tauchgänge mit dem Aquadyne AH2 und dem DIVEX AH5 im Tauchcenter Atlantis Berlin im März 2026


An einem Wochenende im März 2026 trafen wir, das ist die Helmtauchergruppe Deutschland, im Tauchcenter Atlantis in Berlin. In dem Tauchcenter gibt es drei Tauchtöpfe mit einem Durchmesser von vielleicht sechs Metern, und einer Tiefe von drei bis vier Metern, die untereinander verbunden sind. In einem der Becken wollten wir die Free-Flow-Helme Aquadyne AH2 und DIVEX AH5 ausprobieren um zu sehen, wie es sich damit taucht. Free-Flow-Helme bedeutet, die Helme haben keinen Lungenautomaten, aus dem der Taucher die Luft zieht, sondern die Luft strömt ständig durch den Helm, die Menge des Lufstroms kann der Taucher mit einem Rad außen am Helm einstellen.

Der AH2 Helm von General Aquadyne (die Firma aus Kalifornien existiert inzwischen nicht mehr) 'erfand' diese Helme, der erste bekannte Helm dieser Serie war der AH2. Die Firma DIVEX übernahm später den weiteren Bau und die Vermarktung dieser Helme und entwickelte sie weiter. Diese Firma gibt es meines Wissens nach bis heute.

Die Helme werden in der Regel fest mit dem jeweiligen Anzug verbunden, so dass ein gemeinsamer Luftraum Helm-Anzug besteht, wie beim klassischen Kupferhelm. Die Verbindung zwischen Helm und Anzug erfolgt über einen Metallenen Helmkragen. Es ist aber auch möglich, die beiden Helme mit einer abdichtenden Halsmanschette zu tragen.

Bei meiner Berufstaucherausbildung in Fort William im Jahr 2001 bin ich u.A. auch den AH3 mit Halsmanschette getaucht.




Die Helme. In der Mitte der AH5 von DIVEX, rechts der (etwas ramponierte) AH2 von Aquadyne. Ganz links sieht man noch eine DM5 Bandmask mit Kunststoffhaube, ebenfalls von General Aquadyne, aus der gleichen Zeit wie der AH2, aber im Gegensatz zu AH2 und AH5 keine Free-Flow-Maske, sondern eine Demand-Maske mit Atemregler und Innenmaske.. Mit der DM5 wurde an diesem Tag nicht getaucht, da sie gegenwärtig nicht tauchfertig ist und noch Ersatzteile fehlen. In Zukunft soll sie aber wieder tauchfähig gemacht werden.



Die Aquadyne DM5 aus der Nähe von vorne. Wie gesagt, mit ihr wurde an diesen beiden Tagen nicht getaucht.


Die ersten Tauchgänge erfolgten Mit dem AH2


Die Harness wird festgemacht. Ist wichtig, weil daran der Helm festgemacht wird, damit er nicht zu sehr nach oben steigt.
Darüber die Gewichtsweste und das Bailout.


Der Helm wird aufgesetzt
Der Taucher ist fertig, um ins Wasser zu steigen


Der Taucher steigt ins Wasser
Schon untergetaucht. Es scheint alles dicht zu sein


Der Taucher steigt ab am Seil
Unten angekommen. Er gibt 'Taucher auf Grund' durch die Sprechanlage nach oben.



So sehe ich im AH2 aus der Nähe aus


Der Taucher von schräg unten
Und nochmal von der anderen Seite



Etwas eingetrübt, aber ich glaube, man kann mein Gesicht erkennen


Es geht wieder nach oben
Jetzt kommt der Ausstieg


Und schon ist man wieder aus dem Wasser
Schön war's




Nachdem alle mit dem AH2 einen Tauchgang gemacht hatten, kam der AH5 an die Reihe. Der AH5 unterscheidet sich vom AH2 im Wesentlichen durch einen niedrigeren Innengeräuschpegel, außerdem hat er einen anderen Helmkragen (Bajonettverschluss anstatt Spannring)


Der Anzug für den AH5. Er ist um einiges dicker und schwerer als der Viking-Anzug des AH2. man fühlt sich auch wesentlich ungelenker. Aber unter Wasser merkt man dann praktisch nichts mehr davon. Harness, Bailout und Gewichtsweste werden angezogen. Die Harness hat wieder die gleiche Aufgabe wie beim AH2. Sie sorgt dafür, dass der Helm nicht zuviel Auftrieb bekommt


Der Helm wird wieder aufgesetzt Der Helm in Nahaufnahme


Ab geht's ins Wasser. Dem Anschein nach ist wieder alles dicht. Und schon ist der Taucher unten angekommen


Nach 15 Minuten geht's wieder nach oben
Die Ausrüstung ist auch nicht ganz leicht, aber lang nicht so schwer wie eine Kupferhelm-Ausrüstung



War auch wieder ein schöner Tauchgang!



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